2026 ist das „Jahr der Biobäuerin“
Weil Frauen das Rückgrat einer zukunftsfähigen Landwirtschaft sind.
Die Kampagne der ARGE NaHtürlichBIO macht sichtbar, was im Alltag oft übersehen wird: nicht nur die Care-Arbeit sondern vor allem die Leistungen von Frauen für Ernährungssicherheit und Klimaschutz.

Starke Bäuerinnen. Österreichweit gibt es derzeit rund 24.000 Biobetriebe, rund die Hälfte davon werden im Haupterwerb geführt. Fast ein Drittel der bewirtschafteten Flächen sind biologisch bewirtschaftet. Damit nimmt Österreich eine Vorreiterrolle in Europa ein. 40 % der landwirtschaftlichen Arbeit wird von Frauen geleistet – bei Biohöfen deutlich mehr, weil diese oft kleinstrukturierte und vielfältig aufgestellte Familienbetriebe sind. Dort übernehmen Frauen nicht nur die Verantwortung für Familienorganisation und Care-Arbeit. Viele von ihnen sind auch Betriebsführerinnen, treffen strategische Entscheidungen, treiben Innovationen voran - und sind als BIOBäuerin auch Zukunftsgestalterinnen. „Alleine daran erkennt man auf den ersten Blick, welch wichtige Rolle die Bäuerinnen gerade im Bio-Segment spielen“, betont Lukas Hochwallner, Geschäftsführer der ARGE NaHtürlichBIO.
Biologische Landwirtschaft weiblich geprägt
Für die ARGE NahtürlichBIO sind die Biobäuerinnen wichtige Treiberinnen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft. Sie achten mit großer Sorgfalt auf gesunde Böden und Kreisläufe sowie auf respektvolle Tierhaltung und sie produzieren gesunde Lebensmittel direkt am Hof und halten so die Wertschöpfung in der Region. „Regional in kontrollierter Bio-Qualität produziert, zu fairen Preisen angeboten und völlig transparent für die KonsumentInnen – dies ist die Basis für eine wirtschaftlich gesunde und nachhaltige Landwirtschaft“, weiß Hochwallner.
"Gute Lebensmittel fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen durch Handwerk, Haltung und Herz – und sehr oft durch Frauen.”
Biobäuerinnen als regionale Zukunftsgestalterinnen
Darüber hinaus erfüllen die Biobäuerinnen noch weitere wichtige Rollen und Aufgaben. Ob Landschaftspflege, Dorfgemeinschaft oder regionale Kultur – in vielen Bereichen tragen die modernen Landwirtinnen zu einem attraktiven ländlichen Lebensraum bei, der Tourismus und Lebensqualität sichert. Hochwallner: „Und durch den Verzicht auf synthetische Pestizide leisten sie direkt in den Gemeinden einen unmittelbaren Beitrag zu Klima- und Umweltschutz.“
Authentische Lebensmittel mit Geschmack
Unverzichtbar sind diese Biobäuerinnen aber nicht nur für Region, Tier und Natur, sondern auch für die Gastronomie: weil sie verlässliche regionale Partner sind. Sie liefern Produkte mit hoher Qualität, klarer Herkunft und ehrlichem Geschmack – ein zunehmend wichtiges Argument für Gäste, die wissen wollen, was auf ihrem Teller liegt. Aber auch für Betriebe, die wissen wollen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie erzeugt wurden.
Sichtbarkeit von wertvoller Arbeit

Um das großartige Engagement dieser Frauen entsprechend zu würdigen, zeigt die ARGE NahtürlichBIO das ganze Jahr über Porträts von unterschiedlichsten Biobäuerinnen aus der Region: authentische Einblicke, ehrliche Momente und Geschichten, die zeigen, wie viel Wissen, Verantwortung und Freude in jedem Liter Milch, jedem Laib Brot und jedem Stück Fleisch steckt. Hochwallner: „Gute Lebensmittel fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen durch Handwerk, Haltung und Herz – und sehr oft durch Frauen.”
Die unsichtbare Kraft hinter unseren Lebensmitteln machen wir sichtbar mit der "BIO-Hoftour mit Kathi & Dani" auf Instagram unter das.jahr.der.biobaeuerin und auf Facebook sowie zum Nachlesen hier auf dieser Plattform.
Um das großartige Engagement dieser Frauen entsprechend zu würdigen, zeigt die ARGE NahtürlichBIO das ganze Jahr über Porträts von unterschiedlichsten Biobäuerinnen aus der Region: authentische Einblicke, ehrliche Momente und Geschichten, die zeigen, wie viel Wissen, Verantwortung und Freude in jedem Liter Milch, jedem Laib Brot und jedem Stück Fleisch steckt. Hochwallner: „Gute Lebensmittel fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen durch Handwerk, Haltung und Herz – und sehr oft durch Frauen.”
Die unsichtbare Kraft hinter unseren Lebensmitteln machen wir sichtbar mit der "BIO-Hoftour mit Kathi & Dani" auf Instagram unter das.jahr.der.biobaeuerin und auf Facebook sowie zum Nachlesen hier in der Rubrik "Jahr der Biobäuerin".


"Gerade im Bio-Segment spielen Frauen eine sehr wichtige Rolle, weil die Höfe oft kleinstrukturierte Familienbetriebe sind. Nicht selten sind sie dort die tragende und treibende Kraft der Betriebe. Unsere Geschichten zeigen einen Alltag, von dem unsere Bio-Lebensmitteln nichts erzählen, weil es niemand weiß."
Hier geht's zu unseren BIO-Hoftouren:
Wenn ein kleiner Wurm durchs Dunkel zieht | NaHtürlichBIO
Christina Martin, Stiegerhof: Wenn Frauen führen – wird es oft heimelig und zukunftsfähig
Johanna Haselmann, Biohof Haselmann: Zwischen Angsthase und Ackerboden
Kathrin Eckerstdorfer, Petern z’Kitzberggut: Wo der Morgen nach Heu riecht
Barbara Riegler, Obfrau Bio Austria: Frauen sind das Rückgrat der Landwirtschaft
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